RCDS fordert "Geld zurück-Garantie" und sinnvolle Mittelverwendung
Quack: Das jetzige System verleitet zur Verschwendung
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David Quack |
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Die RCDS-Hochschulgruppe hat angesichts der ersten Erfahrungen mit Studiengebühren eine Überarbeitung des Gebührenrechts für die saarländischen Hochschulen gefordert. "Der Umgang mit Mittel muss flexibler werden. In einigen Fachbereichen werden mittlerweile Projekte gebührenfinanziert, die bloß deshalb umgesetzt werden, weil das Geld raus muss. Wir wollen, dass überschüssige Mittel an die Studierenden zurückfließen können." so David Quack, Vorsitzender des RCDS im Saarland.
Der RCDS wiederholt zudem seine Forderung nach Einführung einer "Geld zurück-Garantie" nach dem Vorbild des nordrhein-westfälischen Hochschulgebührenrechts. "Wenn trotz Gebühren ein zügiges Durchstudieren in einer bestimmten Disziplin nicht möglich ist, weil zum Beispiel Prüfungsplätze fehlen, dann kann man niemanden Gebühren dafür abverlangen." so Quack.
Der RCDS forderte die Univerwaltung auf, in diesem Sinne tätig zu werden. "Gerade die autonome Universität muss mehr Wert auf ihre Kunden, die Studenten, legen. Wir sind nicht nur das notwendige Beiwerk zur Verwirklichung hochschulpolitischer Visionen des Uni-Präsidenten.
JU Saarbrücken und RCDS fordern mehr Busse zur Uni
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David Quack |
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Saarbrücken. Die Junge Union Saarbrücken-Stadt und der RCDS (Ring christlich demokratischer Studenten) fordern, dass von Seiten der Saartal-Linien und der Universitätsleitung auf die stark gestiegene Nutzung der Busse durch Studenten schnell reagiert wird. „Wenn man Studenten schon zur Nutzung der Busse zwingen will, muss auch für entsprechende Kapazitäten gesorgt werden.“, so Alexander Keßler, Vorsitzender der JU Saarbrücken. Hintergrund der Forderung ist die Tatsache, dass seit Einführung der Parkgebühren an der Universität für Studenten, die nicht mehr als 45 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Campus benötigen, die Nutzung de ÖPNV und vor allem der Busse stark gestiegen ist. Die Linien 101, 102 und 109 sind morgens zu den Stoßzeiten regelmäßig überfüllt. Nachmittags zeigt sich bei den Bussen von der Universität in die Stadt das gleiche Bild. Es müssen sogar Fahrgäste an Bushaltestellen zurückgelassen werden, weil die Busse die Kapazitätsgrenzen erreichen. „Die Universitätsleitung und Saartal-Linien fordern von den Studenten, das Semesterticket zu nutzen. Dann muss man Studenten dies aber auch durch entsprechende Linienangebote ermöglichen, ohne dass man seine Ellbogen einsetzen muss um einen Platz im Bus zu ergattern.“, konstatiert der Vorsitzende des RCDS, David Quack.
Durch die Tatsache, dass Fahrgäste abgewiesen werden müssen, werden Studenten am pünktlichen Erscheinen zur jeweiligen Veranstaltung gehindert. Die Universitätsleitung müsse sich deshalb für den Einsatz weiterer Sonderlinien einsetzen. Besonders morgens kommt es zu chaotischen Zuständen, wenn Schüler und Studenten gleichzeitig auf die Nutzung der gleichen Buslinien angewiesen sind.
Die Junge Union sieht durch die Folgen der Einführung von Parkgebühren auch Gefahren für die Fahrgäste. „Überfüllte Busse stellen eine erhebliche Gefährdung für die Insassen dar, denn nicht jeder Fahrgast kann sich an einer Stange oder einer Schlaufe festhalten. Wenn der Fahrer eine Notbremsung machen muss, würde dies unberechenbare Folgen für die Mitfahrer haben. Die Verletzungsgefahr ist sehr groß. Eine Ausweitung der Buskapazitäten für die Universitätslinien ist somit auch ein Beitrag zur Verkehrssicherheit.“, so Keßler weiter.
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Alexander Keßler |
Darüber hinaus fordern die Junge Union und der RCDS die Universitätsleitung auf, die Zufahrtsregelung zu dem Hauptparkhaus neu zu organisieren. Durch Schranken an der Einfahrt des Parkhauses, die sich für jedes Auto öffnen und schließen müssen, komme es zu starken Rückstaus in Richtung Innenstadt. So sei Stillstand bis zur Höhe Waldhaus keine Seltenheit. Auch dies führe dazu, dass ein pünktliches Erscheinen der Studenten zu den Veranstaltungen immer mehr zum Glücksspiel werde. „Entweder die Universität findet Wege, diese Staus in Zukunft zu verhindern und den Studenten somit wieder ein pünktliches Erscheinen zu ermöglichen, oder aber die Parkgebühren müssen mit sofortiger Wirkung wieder abgeschafft werden.“, so Quack weiter, der auch Referent für Jugend und Bildung der JU Saarbrücken ist.
Die Junge Union und der RCDS kritisieren weiter, dass durch die Einführung der Parkgebühren auch die Auslastung der Universitätsparkhäuser künstlich gedrückt werde. „Erst wurden Parkhäuser für viele Millionen Euro errichtet und jetzt sind sie kaum noch ausgelastet. Wenn die Universitätsleitung hier von Anfang an mit offenen Karten gespielt hätte, wären die Parkhäuser vermutlich kleiner dimensioniert worden und man hätte das übrige Geld direkt in Lehre und Forschung anstatt in, wie sich jetzt zeigt, überflüssigen Beton investieren können.“, so Keßler abschließend.
Quack: Vorstoß des RCDS Bundesvorsitzenden absurd
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David Quack |
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Als "absurd und gegen verfassungswidrig" hat der RCDS-Landesvorsitzende den Vorschlag Ludewigs bezeichnet, das Wahlrecht von Arbeitslosen und Rentnern einzuschränken, um den Einfluss von Leistungsträgern zu stärken.Abgesehen von der offensichtlichen juristischen Rechtswidrigkeit dieses Vorschlags, liege Ludewig auch in der Sache vollkommen daneben.
"Wer ein Leistungsträger in der Gesellschaft ist, macht sich nicht nur an der Steuerlast des Einzelnen fest. Gerade viele Rentner, aber auch Studenten leisten im Ehrenamt Großartiges für die Gemeinschaft. Wer das nicht berücksichtigt, hat in der Politik und der Union nichts verloren." so David Quack.
Für die den RCDS Saar handelt es sich bei dem Vorstoß Ludewigs um ein "ziemlich durchschaubares Manöver zur Selbstprofilierung".
JU und RCDS kündigen Aktionen gegen Uni-Parkgebühren an
Theis: Wir wollen "zweite Studiengebühr" für Autofahrer verhindern!
Die JU Saar und der RCDS haben für die kommenden Wochen Aktionen an der Universität des Saarlandes gegen
die Einführung vonParkgebühren für Studenten aus dem Großraum Saarbrücken angekündigt. An der Uni sollen zukünftig Gebühren bis zu drei Euro am Tag für einen Parkplatz erhoben werden.
"Für einen Studenten, der an jedem Werktag zur Uni lernen und arbeiten fährt und aufs Auto angewiesen ist, sind das im Jahr rund 700 Euro. Das entspricht der Summe der Studiengebühren für die ersten beiden Semester. Das ist inakzeptabel!" so der JU–Landesvorsitzende Roland Theis.
Auch im Großraum Saarbrücken seien viele Studenten, die nach der Uni oder während den Vorlesungen beispielsweise zum Nebenjob fahren müssten, auf das Auto angewiesen.
"Wir wollen der Uni-Leitung den Unmut vieler Studenten deutlich machen. Erstes Ziel des Universitätspräsidenten muss ein studentenfreundlicher und nicht ein autofeindlicher Campus sein.", so Theis.
JU und RCDS: Neue Parkregeln an der Universität für Studenten unzumutbar
Theis: "Uni-Präsidium muss Entscheidung sofort revidieren"
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David Quack |
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Die Junge Union Saar und der RCDS kritisieren den Beschluss des Universitätspräsidiums, den Studenten aus Saarbrücken und Umgebung Parkplätze an der Universität des Saarlandes künftig nur noch gegen Parkgebühren und in begrenztem Umfang zur Verfügung zu stellen. "Die Entscheidung des Universitätspräsidiums ist für Studenten unzumutbar. Es ist nicht nachvollziehbar, warum der genügend vorhandener Parkraum für Studenten aus dem Großraum Saarbrücken nur noch kostenpflichtig sein solle. Das ist reine Abzockerei!" So der JU-Landesvorsitzende Roland Theis.
Für die JU Saar besteht schlicht kein Bedarf für derartige Parkraumbewirtschaftung. "Es ist die pure Ideologie, dass Studenten hier mit dem finanziellen Knebel zum Umstieg auf Bus und Bahn gezwungen werden sollen. Viele Studenten auch aus Saarbrücken sind auf das Auto angewiesen, um nach der Uni zum Beispiel zum Nebenjob oder zur Freizeitgestaltung zu gelangen." So Theis. Nach der Einführung der Studiengebühren habe sich die finanzielle Belastung der Studenten ohnehin bereits verschlechtert. "Schon durch das verpflichtende Studententicket werden solche Studenten finanziell benachteiligt, die auf das Auto angewiesen sind, weil sie die ÖPNV-Angebote zwingend mitbezahlen müssen. Jetzt noch Parkgebühren einführen zu wollen, ist pure Willkür." So Roland Theis.
Die JU Saar fordert daher die Uni-Leitung zum Einlenken auf. "Aufgabe der Uni-Leitung ist es, attraktive Rahmenbedingungen für Studenten zu schaffen und nicht ideologisch bedingte Schikane gegen Individualverkehr zu betreiben." So Theis abschließend.
weitere Informationen: www.parkabzocke.de